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„VR Coaster“ - Ein interessantes Konzept!





Ein Studiengang mit Achterbahnbezug? Was für uns „Freaks“ ein Traum wäre, wurde für einige Studenten der Fachhochschule Kaiserslautern Wirklichkeit. Unter der Leitung von Prof. Dipl.-Des. Thomas Wagner setzten sich die Teilnehmer des Studiengangs „Virtual Design“ ein spannendes Ziel: Die reale Umwelt während einer Achterbahnfahrt durch eine virtuelle ersetzen!



Bei dem Projekt wurde der Europa-Park mit ins Boot geholt, sodass auf den beiden Bahnen Pegasus und Bluefire ausführliche Tests durchgeführt werden konnten. Um eine virtuelle Umgebung während der Fahrt simulieren zu können, bekommt der Mitfahrer ein sogenanntes Oculus Rift aufgesetzt. Bei dieser werden die Bilder auf einem augennahen Bildschirm präsentiert und weiterhin zeichnet sich die „Brille“ dadurch aus, dass sie ein sehr großes Sichtfeld erzeugt, wodurch Ränder kaum wahrgenommen werden können.


Damit Achterbahnfahrt und virtuelle Umgebung auf dem Oculus Rift wirklich synchron sein können, wird anhand eines Sensors bei den Rädern die aktuelle Position sowie die Geschwindigkeit des Zuges gemessen, und anschließend dann auf das Oculus Rift übertragen. Bei den ersten Test auf Bluefire wurde die Synchronisation noch per Hand vorgenommen, indem am Sicherheitsbügel ein Macbook für die entsprechende Steuerung befestigt war. So konnte dann bei Bedarf die Geschwindigkeit für die virtuelle Fahrt (auf der Brille) reguliert werden.





Zwar können wir bei Kurven die Richtung der realen Bahn auch mit dem Oculus Rift wahrnehmen, jedoch können wir nicht sagen, wie viel Grad diese Kurve tatsächlich hat. So ergibt sich mit der neuen Technik die Möglichkeit, das Layout in der Simulation stark variieren zu lassen. Der Zeitpunkt einer Kurve ist also jeweils identisch, nur deren Ausprägung ist unterschiedlich und lässt den Machern des virtuellen Systems eine Menge Spielraum.


Zum Vergleich: Bluefire in der realen Version (oben) gegenüber der virtuellen:



Die Erschaffung einer virtuellen Umgebung eröffnet natürlich viele neue Möglichkeiten. Beispielsweise könnte man einen virtuellen Hügel unter den Lifthill einer Achterbahn setzen, welcher den Leuten die Höhenangst bei der Fahrt nimmt. Um der Fahrt mehr Action zu verpassen, kann man in der Simulation auf Schienenteile verzichten oder eine gruselige Kreatur auf die Schienen setzen, welche erst in letzter Sekunde wegspringt. Außerdem konnte bereits ein Gamepad erfolgreich in das Konzept integriert werden, mit dem man zum Beispiel Gegenstände während der Fahrt aus dem Weg räumen muss.


Das folgende Video veranschaulicht das Konzept und beinhaltet auch direkte Vergleiche von realer und virtueller Welt:


Wir finden: Ein äußerst spannendes Konzept! Inwiefern diese Technik in naher Zukunft auch in der Praxis zum Einsatz kommt bleibt abzuwarten. Mit Mack Rides haben die Entwickler auf jeden Fall einen namenhaften Partner an ihrer Seite. Für weitere Informationen zu dem Projekt ist die Homepage der Entwickler sehr empfehlenswert.


Quelle:
vr-coaster.com
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