Willkommen bei Coasterfriends!
CLUB TRAVEL COMMUNITY
In Zeiten des Klimawandels klinge diese Entscheidung wie eine Falschmeldung, so Simone Holderried. Sie betont, dass die Aussage im Koalitionsvertrag mit der SPD ohne Wenn und Aber bestehen bleibe: in der laufenden Wahlperiode werde es keine Erweiterung geben.
Dann war die Hoffnung ja wieder umsonst und wir warten mindestens weitere 4 Jahre...War leider zu erwarten. Mit den Grünen ist das nicht zu machen.
Quelle https://www.radioerft.de/artikel/br...m-nein-fuer-die-erweiterung-fest-1163842.html
Anhang anzeigen 1266552
Das finde ich zu kurz gedacht. Da sind wir in Deutschland ja schon lange Zeit viele Schritte weiter, denn es werden Ausgleichsflächen geschaffen, in denen neue Bäume gepflanzt werden. Heutzutage kannst du nicht mal die Fichten auf deinem eigenen Grundstück entfernen ohne riesigen Aufwand und einer Neubepflanzungsquote - selbst wenn ein im Sturm umzufallen drohender Baum dein Haus schwer beschädigen würde.Ich finde die Entscheidung richtig. Wenn man für einen Wasserpark einen ganzen Wald opfern will läuft was schief.
Nein, das ist kein Totschlagargument. Es geht nicht um die Arbeitsplätze, sondern um das gesamtwirtschaftliche Konzept. Dir diesen Aspekt herauszugreifen und die restliche Argumentation (Ausgleichsflächen, Umweltschutzauflagen, Steuereinnahmen, Neuinvestitionen etc) zu ignorieren ist genau das, was ich an deinem Beitrag kritisiere. Ich habe nichts gegen eine Diskussion (wobei wir ein Freizeitparkforum sind, keine Fridays-For-Future-Plattform) und das Erwägen von Argumenten. Aber das ist mir zu platt dahergesagt. Auch wenn mein Beitrag weder mit Belegen, Zitaten und Quellen untermauert ist, so zeichnet er zumindest ein differenzierteres Bild der Situation.Arbeitsplätze sichern/schaffen ist natürlich ein Totschlagargument. Damit kann man natürlich fast alles rechtfertigen. Denn mit ähnlichen Argumenten wird in Südamerika der Amazonas abgeholzt (Landesentwicklung). Wie will man sowas kritisieren, wenn wir in unserem entwickelten Land es nicht mal schaffen einen kleinen Wald vor einem Freizeitpark zu schützen?
Gibt es dazu denn irgendeine Aussage aus der man ableiten könnte, dass dieses Angebot besteht?Und damit zum letzten Mal: Wenn die 14ha Fläche bebaut werden dürfen, dafür aber der Park woanders bspw. 38ha Fläche ausgleichend mitzufinanzieren hat, ist das meines Erachtens nach ein Deal, gegen den ich nichts haben kann.
@appz Ich hatte ja bereits gesagt, dass meine Aussagen keine belegbaren Quellen haben. Die Tatsache, dass es Ausgleichsflächen geben muss für viele Bauvorhaben in Deutschland, hat mich das als gegeben annehmen lassen. Ich weiß, dass Ausgleichsflächen auch kleiner ausfallen können als die zu bebauuende Fläche - wer sich da die deutschen Bestimmungen ansehen möchte, kann das googlen.Beide Seiten kann man gut verstehen. Ein sehr erfolgreicher Freizeitpark der gerne mehr Fläche zur Verfügung hätte, aber eben auch eine Kommunalregierung, welche zum einen den Naturschutz hochhalten möchte und zum anderen die eigenen Bewohner vor noch mehr Lärm, Verkehrschaos und Co schützen will.
Dass das Phantasialand sich mit den umliegenden Anwohnern nicht besonders versteht ist ja nichts neues, dass die Stadtverwaltung genau diese dann schützt auch nicht.
Und Arbeitsplätze... dass Totschlagargument jeder fragwürdigen Entscheidung der CDU die letzten Jahre... Wenn wir uns mal den Arbeitsmarkt anschauen, braucht es sicherlich keine Niedriglohnarbeitsplätze, bei denen eh schon jeder Park Probleme mit der Besetzung hat. Auch jetzt wird für Gastro, Hotels und Co doch schon nur sehr schwer gutes Personal gefunden, dass wird mit mehr Arbeitsplätzen in diesem konzentrierten Raum sicherlich nicht besser. Von daher, halte ich dies weder für ein Argument noch für eine Rechtfertigung.
Gibt es dazu denn irgendeine Aussage aus der man ableiten könnte, dass dieses Angebot besteht?