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Technische Unfälle/Vorfälle in Freizeitparks, auf Volksfesten etc.

UP87

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Definitiv menschliches Versagen! Aber erschreckend ist, dass man bei Artikeln zu dem Unfall Aussagen wie
Immer wieder kommt es zu Unfällen mit Achterbahnen oder Fahrgeschäften in Freizeitparks
findet und aktuell absolut nicht widersprechen kann. Irgendetwas läuft aktuell falsch.

In meinen Augen kann das in der Summe fast nur eine indirekte Folge der Coronakrise sein. Personalmangel, Einsparungen, keine Ahnung... Aber dieses Jahr, in dem endlich alles wieder auf annähernd Volllast läuft scheint sehr viele Unfälle zu haben!
 

Alfred

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Selbstredend sind die Vorfälle alle in gewisser Weise aus menschlichen Gründen ernennenswert, allerdings wenn ich Mario frei zitieren darf;

Bitte diesen Thread auf überwiegend die Vorfälle Beschränken die mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auf Technisches Versagen zurückzuführen sind bzw nicht ganz wahrscheinlich auszuschließen sind.
Beispiele mache ich absichtlich nicht um Diskussionen zu vermeiden.
 

YellowPhoenix18

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Im Walibi Belgien gab es einen Vorfall mit einem losfahrenden Zug beim SLC Vampire und einem dabei nicht geschlossenen Bügel. Die von dem Vorfall betroffene Frau konnte noch aus dem Zug herausspringen, es wurde niemand verletzt.

Quelle 1 (La Voix du Nord, französisch)
Quelle 2 (Looopings, niederländisch)

Selbstredend sind die Vorfälle alle in gewisser Weise aus menschlichen Gründen ernennenswert, allerdings wenn ich Mario frei zitieren darf;

Bitte diesen Thread auf überwiegend die Vorfälle Beschränken die mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auf Technisches Versagen zurückzuführen sind bzw nicht ganz wahrscheinlich auszuschließen sind.
Beispiele mache ich absichtlich nicht um Diskussionen zu vermeiden.

Mir ist jetzt unklar, wie oben genannter Fall menschliches Versagen sein kann. Sowas darf doch nur im Wartungsmodus möglich sein, oder? Bzw. anders herum gefragt: Haben die SLC's keine Bügelüberwachung?
 

Alfred

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Die ältere Generation der SLC müsste so sein dass diese keine Bügelüberwachung eingebaut hat.
Aber selbst mit Bügelüberwachung würde ich sagen dass hier grob fahrlässig gearbeitet wurde; wenigstens einmal ungefähr drüber schauen muss drin sein (zumindest nach deutscher Philosophie).

Dennoch ist meine vorherige 'Bitte' aufs Allgemeine Bezogen in diesem Thread und ist nicht an einzelne Posts sondern in der Häufigkeit angelehnt.
 
Zuletzt bearbeitet:

TOMM

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Ja, der Faktor Mensch wird wohl von keinem Käsescheibenmnodell zu 100% ausgeschlossen werden können ... sogar in den USA nicht. Dort wird meiner Erfahrung nach besonders gründlich kontrolliert (erst der Gurt, dann der Bügel...).

Apropos "Käsescheibenmodell" - wen es interessiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer-Käse-Modell
 

Peppy

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Unfassbar wie sowas passieren konnte. Die Operator müssen doch sehen das ein Bügel noch offen war. Wir sprechen hier nicht von einem Wacky Worm. Jeder Bügel muss da angefasst umd kontrolliert werden. Denke der oder die Mitarbeiter/in wird nicht mehr dort arbeiten. Es wirft leider gerade aktuell, ein sehr schlechtes Bild auf unsere geliebte Branche. Statt die Betreiber ihre Mitarbeiter sensibilisieren und schulen, kommt sowas.
Ich bleibe dabei, bzw.es wird immer deutlicher meiner Meinung nach, seit es diesen krassen Personalmangel gibt, häufen sich die Vorfälle. Zu wenig oder vor allem, unqualifiziertes Personal...
 

Falo

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Im Artikel von looping.nl wird ja geschrieben das Vampire noch mit den original Zug betrieben wird und der wohl wirklich komplett ohne Bügelüberwachung ist.

Hätte ich niemals geglaubt das je SLC ohne Bügelüberwachung geben würde, schließlich sind das keine Bahnen aus den 80er.

Puh was ist das eine Verantwortung für die Mitarbeiter wenn man bedenkt das jeder Mitarbeiter in eine 8h Schicht ca. 4000 Bügel kontrollieren muß.
 

MiHa1987

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Zum Thema Bügelüberwachung: Mammut in Tripsdrill (Baujahr 2008) also gerade mal 14 Jahre alt, hat auch keine Bügelüberwachung, Joris en de Draak (Baujahr 2010) auch nicht. Also so unüblich ist es nicht das "ältere" Bahnen noch keine Überwachung haben.

GCI hat beispielsweise bei Wodan 2012 erstmals eine Bügelüberwachung eingebaut.
 

Falo

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Zum Thema Bügelüberwachung: Mammut in Tripsdrill (Baujahr 2008) also gerade mal 14 Jahre alt, hat auch keine Bügelüberwachung, Joris en de Draak (Baujahr 2010) auch nicht. Also so unüblich ist es nicht das "ältere" Bahnen noch keine Überwachung haben.
Das sind aber halt auch alles Bahnen die ich ohne Probleme komplett ohne Bügel fahren würde , aber im SLC würde ich schon Panik bekommen ohne Bügel.

Klar, auch heute noch gibt es mehr Bahnen die keine elektronische Bügelüberwachung haben als Bahnen mit Bügelüberwachung.
Aber die wenigstens teilen dann nenneswert G Kräfte aus.
 

UP87

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Positive G-Kräfte wären doch auch kein nennenswertes Problem ohne Bügel: dabei wird man doch nur in den Sitz gedrückt. Laterale Kräfte wären je nach Art des Sitzes bis zu einem gewissen Maße auch kein Problem, aber Airtime wäre extrem problematisch. Insbesondere Ejector Airtime würde ohne Bügel dem Namen dann wahrlich gerecht.
 

READYdot

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Ich habe eine Theorie zu den meisten Unfällen. Oder wenigstens vielleicht eine Teil-erklärung. Viele Parks sind doch von Personalmangel betroffen. Könnte es bei den verschiedenen Unfällen nicht gerade das eben das Problem sein. Personal, das regelmässig an den Anlagen gearbeitet hat und Erfahrung damit hatte, hat während der Pandemie den Job gewechselt und ist auch nicht mehr zurück gekehrt. Dieses Personal fehlt jetzt an diesen Anlagen und weniger erfahrenes Personal hat sie jetzt ersetzt... Nur eine Theorie, aber besonders bei den Unfällen wo menschliches Versagen eine Ursache sein könnte, wäre das eine mögliche Erklärung? MfG, aus Luxemburg!
 

Alfred

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Ich habe eine Theorie zu den meisten Unfällen. Oder wenigstens vielleicht eine Teil-erklärung. Viele Parks sind doch von Personalmangel betroffen. Könnte es bei den verschiedenen Unfällen nicht gerade das eben das Problem sein. Personal, das regelmässig an den Anlagen gearbeitet hat und Erfahrung damit hatte, hat während der Pandemie den Job gewechselt und ist auch nicht mehr zurück gekehrt. Dieses Personal fehlt jetzt an diesen Anlagen und weniger erfahrenes Personal hat sie jetzt ersetzt... Nur eine Theorie, aber besonders bei den Unfällen wo menschliches Versagen eine Ursache sein könnte, wäre das eine mögliche Erklärung? MfG, aus Luxemburg!
Menschliches Versagen in technischen Anlagen hat zwar regulär mit Mangel an Fachwissen zu tuen allerdings haben wir es zurzeit im Operativen Bereich, also den der leichten Bedienung, mehrere Pressemitteilungen. Das Spricht also für die meisten Mitteilungen eher für Leichtsinn/Fahrlässigkeit des Personals, vergleichbar mit leichten Blödsinn den man schonmal macht, nur eben mit '"Gefährlichen" Anlagen'.
Selbstverständlich sind schonmal 'kleine Fehlerchen' möglich da kommt man aber gut ins Schweizer -Käse-Modell bzw im Lawinen Effekt bei dem es leichtsinnig wäre diese nicht wahrzunehmen und weiter laufen zu lassen.
Zumindest so viel dazu.
Jetzt kann man nur noch hoffen dass dieser Thread weitestgehend ruhig bleibt und alle Beteiligte (Besucher& Parks) die Sicherheitsvorschriften einhalten.
 

Charlie Hotel

Airtime König
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Bei El Toro (Six Flags Great Adventures) kam es wohl nochmal zu einem Zwischenfall.
Es gibt Berichte von mehreren Verletzten, einige kamen sogar ins Krankenhaus. Ein Nutzer der bei der Fahrt dabei war, berichtet von einem heftigen "Schlagloch". El Toro wurde daraufhin frühzeitig am Abend geschlossen.
Auf reddit vermuten andere Nutzer, dass ein heftiger Schlag, der schon länger kurz nach dem "Rolling Thunder Hill" auftritt, der Auslöser sein könnte.

Quelle 1 (Screenshot vom Beitrag eines Facebook-Nutzer, der bei der Fahrt dabei war, auf Twitter)
Quelle 2
Via
 

Boris81

Airtime König
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Bei El Toro (Six Flags Great Adventures) kam es wohl nochmal zu einem Zwischenfall.
Es gibt Berichte von mehreren Verletzten, einige kamen sogar ins Krankenhaus. Ein Nutzer der bei der Fahrt dabei war, berichtet von einem heftigen "Schlagloch". El Toro wurde daraufhin frühzeitig am Abend geschlossen.
Auf reddit vermuten andere Nutzer, dass ein heftiger Schlag, der schon länger kurz nach dem "Rolling Thunder Hill" auftritt, der Auslöser sein könnte.

Quelle 1 (Screenshot vom Beitrag eines Facebook-Nutzer, der bei der Fahrt dabei war, auf Twitter)
Quelle 2
Via
Wundert mich nicht.
Meine Fahrten im Mai waren schon sehr grenzwertig.
Drop und die ersten beiden Airtimehügel waren super, Turnaround war schon etwas rüttelig aber das Tal nach dem Rolling Thunder Hill hat hinten im Zug dermaßen geschlagen, dass man echt kurz vorher in eine defensive Körperhaltung gehen musste, um nicht total verprügelt zu werden.
Fühlte sich wirklich wie ein Schlagloch an, das zeitgleich A) den Rücken belastet und B) die Lap Bars nochmal mit Wucht in den Bauchraum rammt.
Colossos ist definitiv die bessere Bahn.
 
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