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Technische Unfälle/Vorfälle in Freizeitparks, auf Volksfesten etc.

Epfan95

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Erfreuliche Nachrichten. Wie Roland Barth auf Facebook berichtet, konnte die Bahn in Zusammenarbeit mit ART Engineering, Maschinenbau Kaltenbach und der Firma Vahle wieder fit gemacht werden und die Bahn kann auf der Cannstatter Wasen wieder auffahren. Mit der Spielzeit auf dem Pützchen Markt hat ja leider nicht geklappt.

Anhang anzeigen 1279776

Quelle

Ich war am Wochenende in Stuttgart und da wurde wirklich extrem viel neu gemacht. Die gesamten Stromschienen, sowie auch das Gegenstück zu den Reifen, die den Zug antreiben glänzen komplett neu.

Ebenso scheint der Zug komplett neue Fahrwerke erhalten zu haben, die denen vom Eurosat Can Can Coaster sehr ähnlich sehen. Ich frage mich daher, ob da Mack doch auch beteiligt war, oder ob die Fahrwerke von Kaltenbach kommen.
 

Epandi

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Die Achterbahn Feuerdrache im Legoland Deutschland ist seit heute wieder geöffnet.
Screenshot_20221006-120440_Instagram.jpg


Quelle: Legoland Instagram Story
 

steeh

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Auf tragische Weise und für mich unbegreiflich ist vergangene Nacht ein 14-Jähriger auf dem neuen Funtime-Turm im ICON Park Orlando ums Leben gekommen. Er ist offensichtlich beim Bremsvorgang unter seinem Schulterbügel durchgerutscht, der bereits von Anfang an aufgrund seiner Körpermaße außerordentlich hoch saß. Ob der Schulterbügel vielleicht sogar nachgegeben hat, ist zur Stunde nicht bekannt.

Gemäss eines Berichts im «Orlando Sentinel» wird der Funtime-Tower nicht mehr wieder eröffnen und abgebaut werden.
Einen Zeitplan hierfür gibt es allerdings noch nicht. Das darf erst geschehen, nachdem alle Untersuchungen des «Florida Department of Agriculture and Consumer Services» abgeschlossen sind. Ausserdem ist noch eine Klage der Familie des Teenagers gegen den Betreiber, den ICON-Park, den Hersteller und die Montagefirma offen. Es ist anzunehmen, dass das noch eine Weile dauern wird.

Quelle: orlandosentinel.com
 

arpi

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Schon interessant, das man sich für einen Abbau entschieden hat und nicht "einfach" die Bügelsicherungen überarbeiten lässt, so dass eine Manipulation, die zu dem Unfall geführt hat, nicht mehr (so einfach) möglich ist und als zusätzliche Sicherung Gurte an den Sitzen installiert, wie es der Hansapark gemacht hat. Dann sollte die Unfallursache nicht mehr vorkommen können.
Türme gleicher Bauart sind weltweit weiterhin im Einsatz und dürfen betrieben werden. Ein generelles Sicherheitsrisiko scheint daher nicht zu bestehen, wenn die Prüforganisationen (z.B. der TÜV) den Betrieb ohne Änderungen erlauben.

Bin mal gespannt, ob der noch sehr neue Turm irgendwo anders, vielleicht umlackiert, mit anderer Deko an der Spitze und geändertem Namen, wieder auftaucht und in Betrieb geht. Ist bestimmt günstig(er) zu erwerben und daher für den einen oder anderen Park interessant.
 

Floooooo

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Schon interessant, das man sich für einen Abbau entschieden hat und nicht "einfach" die Bügelsicherungen überarbeiten lässt, so dass eine Manipulation, die zu dem Unfall geführt hat, nicht mehr (so einfach) möglich ist und als zusätzliche Sicherung Gurte an den Sitzen installiert, wie es der Hansapark gemacht hat.
Der Punkt hier ist aber nicht die technische Sicherheit, sondern das Marketing-Desaster, gerade in den USA - Du hast dann da ein Fahrgeschäft stehen, zu dem sich die kommenden Jahre in Orlando jeder erinnert & erzählt, "wie da schon einer rausgefallen ist". Dieses - rein geschäftliche - Risiko von wenigen Besuchern würde ich als Betreiber auch nicht unbedingt eingehen wollen. (und wer weiß schon, wie "gut" das Ding in den Monaten vorher eigentlich angenommen wurde?) Insofern: Lieber abbauen und ggf. versuchen, das Teil zu verkaufen.
 

babbel

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Das, was Flo sagt, und der Hinweis, dass der Abbau des Geschäftes eines der Hauptanliegen der Familie des Gestorbenen ist. Gerade in Verbindung mit der Information dass jetzt auch ein Stipendium mit seinem Namen von den (ehemaligen) Betreibern finanziert wird, könnte das auch ein Hinweis darauf sein dass ein Vergleich mit der Familie angestrebt wird oder abgeschlossen wurde.
 

eKs_Prod

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Als wir in Orlando waren, hatten wir mehrere UBER-Fahrer, die immer noch eine Frage hatten (neben dem, wo geht es hin und was wir besuchen), und zwar ob wir mitbekommen haben, "das da von ganz oben einer rausgefallen ist". Und das mehrfach... das würde jeder UBER-Fahrer wohl auch in Zukunft sagen, wenn sich jemand da hinfahren lässt. Daher. Ich hätte auch Verkauft und das Grundstück neu entwickelt.
 

Dresi

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Ich wusste nicht wirklich wohin mit dieser Info. Vielleicht passt es hier.
Wer das iPhone 14 hat, sollte diese Funktion wohl dringend abstellen. Das ist schon skurril:oops:

 

eKs_Prod

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Eigentlich sollte man ja sein iPhone als „losen Gegenstand“ nicht mitführen. Aber jeder kennt es ja…
Bin aber gespannt, was Apple tut. Könnte mir vorstellen, dass jetzt bereits ein Team hunderte Parks mit GPRS Koordinaten einpflegt, die von den Notfallwarnungen ausgeschlossen werden. Das nächste Update wird textlich nachgelesen. 🤪😅
 

Floooooo

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Bin aber gespannt, was Apple tut. Könnte mir vorstellen, dass jetzt bereits ein Team hunderte Parks mit GPRS Koordinaten einpflegt, die von den Notfallwarnungen ausgeschlossen werden. Das nächste Update wird textlich nachgelesen. 🤪😅
Noch wüsste ich nicht, dass Tim Cook sich nen Account für den PCP gemacht hat :D
Ich denke, die Lösung wird eher sein, etwas mehr Genauigkeit in die Beschleunigungs- und Bewegungsprofile, die zur Unfallerkennung führen, reinzubringen. GPS-Daten sind auch nur ein ungenauer Quickfix (das weiß ja jeder von uns, der die Datenpflege für die verschiedenen existierenden Freizeitpark-Datenbanken verfolgt ;)), außerdem will man ja vermutlich z.B. auch keine Unfälle auf Straßen in Freizeitparks, Parkplätzen etc. ausschließen... bin gespannt.

Eigentlich sollte man ja sein iPhone als „losen Gegenstand“ nicht mitführen. Aber jeder kennt es ja…
Ich könnte mir vorstellen, dass das Problem hier auf Dauer nicht die paar mitgeführten (ob jetzt entsprechend gesichert oder nicht) iPhones sind, sondern v.a. die Apple Watch, sobald die 8er/ SE2 eine entsprechende Marktdurchdringung hat - meine Uhr nehme ich fürs Achterbahnfahren halt normalerweise nicht ab (bzw. hab sie genau deshalb - ich kann sie im Park überall dabeihaben, damit bezahlen etc. und muss mich nicht um "Gepäck" kümmern...). Insofern wirds da sicherlich bald eine Lösung geben.
 

UP87

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Die Erkennung sollte eigentlich recht einfach zu verbessern sein: Während Achterbahn-Fahrer die Attraktion zu Fuß verlassen werden Unfall-Opfer, die diese Funktion benötigen wohl eher an Ort und Stelle verweilen. Das würde die Meldung zwar vermutlich ein wenig verlangsamen aber einen Großteil der Fehlalarme ausschließen. Handy als losen Gegenstand kann man übrigens sicher in Taschen mit Reißverschluss transportieren ;)
 

Falo

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Von ElToroRyan gibt es ein neues unfangreiches Video zum Status von El Toro:

Es ist eher durchwachsen und auch sehr viel spekulation und extrem viele in meinen Augen unpassenen Vergleiche zu Son Of Beast.
In der 2. Hälfte wird das Video aber deutlich besser.

Wobei für mich die größte Frage unbeantworten geblieben sind was nun genau die Probleme sind und ob es eher die Stützstruktur oder die Tracks die Problem machen.


Für mich intresante Fakten das die eigenlichen Track Elemente (also ohne stützen/Supports) von El Toro haben 2005 schon fast 2 Millionen Euro bei Züblin gekostet.
Für das Colossos Retracking was 2018 ja 12 Millionen incl. neue Züge und Theming gekostet hat, hat Züblin dann 3,1 Mio Euro für die Track Elemente bekommen.
 

arpi

Airtime König
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Das jetzt vorliegende TÜV-Gutachten zum Unfall auf dem "Klotti-Coaster" liefert als Ergebnis, das kein technischen Defekt der Anlage festgestellt werden konnte.
Es wird allerdings empfohlen die Rückhaltesysteme auf den aktuellen Stand der Technik anzupassen. Der Kreis Cochem-Zell teilt mit, das die Achterbahn wieder fahren darf, sobald die Anlage nachgerüstet und erneut überprüft wurde.
Quelle: www.swr.de
 
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