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Wie wurdet ihr zum Achterbahnfreak??

Marcel46

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Ich belebe diesen alten Thread mal mit meiner Geschichte wieder. Schön zu lesen, wie ihr alle zum Achterbahnfahren gekommen seid :D.

Als gebürtiger Münchner bin ich natürlich jedes Jahr auf der Wiesn. Als kleines Kind bin ich erst einmal nur Kinderkarussell und ähnliches gefahren. Eines Tages bin ich dann nach einer Fahrt auf dem Hexentanz (erstaunlich, dass ich das noch weiß, ist schon lang her) in meine erste Achterbahn, die Wilde Maus gestiegen. Die Kurven waren dabei gar nicht so schlimm, nur bei den Drops hatte ich immer die Augen zu :D.

Ein paar Jahre war auf der Wiesn die Maus das Höchste der Gefühle. Auf Olympia Looping und Eurostar habe ich mich nicht getraut, und vor der riesigen Animatronicsfigur von Star World (heute Höllenblitz) hatte ich sogar richtig Angst. Damals bin ich auch öfter mit meinen Eltern in den Märchenwald im Isartal oder in das Legoland gefahren. Die Oachkatzlbahn war dann meine erste Achterbahn mit Schienenquerneigung. Der Feuerdrache im Legoland hat mich aber schon einige Anläufe gebraucht, bis ich eingestiegen bin :rolleyes:.

Irgendwann habe ich dann meinen ersten Computer zu Weihnachten bekommen und habe angefangen mich ein bisschen im Internet zum Thema "Achterbahn" umzusehen. Das war aber nur eine kurze Phase. Es folgten einige Besuche im Bayernpark, Skyline Park, Geiselwind und ähnliche kleine Parks.

Etwa 2007 oder 2008 (ich bin mir nicht ganz sicher) kam dann ein großes Highlight: wir fuhren ins Phantasialand, mein bis dahin größter Park. Dort wurde ich dann von meiner Mutter mehr oder weniger in Colorado Adventure reingeschleppt :D. Davor hatte ich ziemlich Respekt, doch nach der Fahrt erkärte ich CA zu meiner Lieblingsachterbahn und wollte sofort nochmal fahren :D.

2010 war es dann soweit: Ich fuhr mit meinen Eltern und meinem besten Freund Adrian zu meinem zwölften Geburtstag für zwei Tage ins Disneyland Paris. Dort konnte ich mich dann endlich zu meiner ersten Loopingbahn überwinden: Indiana Jones. Und nach dieser Fahrt habe ich mich direkt nochmal angestellt :D. Insgesamt kann ich sagen, dass es zwei der schönsten Tage meines Lebens waren. Disney muss man eben gesehen haben anb:-)! Auch wenn leider an beiden Tagen Space Mountain geschlossen war :(.

2011 habe ich im Movie Park dann richtig Bekanntschaft mit Vekoma gemacht...MP-Xpress...aua...

2012 ging es dann mit meinen Eltern und der ganzen Familie von Adrian in den Europapark für zwei Tage. Wir sind Silver Star gefahren. Adrian hatte ziemlichen Respekt vor der Höhe und ich saß links außen. Ganz oben habe ich dann einen Blick nach unten gewagt und dann nur gemeint: "Joa, geht schon." Und dann ging es runter. Dieser First Drop war so ziemlich das Beste, was ich bisher in einer Achterbahn erleben durfte. Von da an hat mich das Fieber gepackt, und ich wurde zum Freak. Ich habe mich intensiver als je zuvor mit diesem Thema beschäftigt, und so vor kurzem die Coasterfriends gefunden.

Ich habe das Gefühl, dass ich hier gerade meine gesamte Lebensgeschichte erzählt habe :D. Ist ja schon ein bisschen viel geworden, obwohl das bei weitem nur die wichtigen Ereignisse waren :eek:. Mein nächstes großes Ziel ist jetzt Amerika (dauert aber noch ein paar Jahre :D).

LG
Marcel

P.S.: Ich hab noch ziemlich viele Bilder ausm Disneyland aufm Rechner. Vllt. könnte ich im Jahr 2013 noch einen Bericht über einen Trip von 2010 schreiben :D. Mal sehen...
 

Henni

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*mal den Staub aus den Ecken pustet*

Wirklich ein sehr interessanter Thread mit tollen Geschichten.

Ich habe schon immer Freizeitparks und Volksfeste geliebt. Meine Eltern sind mit mir ab und nach Tripsdrill und in den Schwabenpark gefahren als ich noch klein war. Für mich waren das einfach nur herrliche Tage, an die ich noch lange gedacht habe. Allerdings war ich ein ziemlicher Schisser, erst mit 9 fuhr ich dann im Hansapark mit meinem Vater das erste Mal eine Achterbahn - die inzwischen abgerissene Seeschlange. Mein Respekt vor Achterbahnen blieb erstmal.

Erst mit 18 lebte meine Leidenschaft fürs Coastern das erste Mal richtig auf, ich fuhr mit einer Freundin in den Europapark und nach Geiselwind und wir fuhren fast alles. Leider fehlten mir meistens die passenden Freunde dazu, so richtig coasterbegeistert war da keiner. Also war ich nur recht selten mal in einem Park.

2004 war dann ein ganz besonderes Jahr für mich, da ich vom März bis September im Legoland Deutschland gearbeitet habe. Es war eine sehr tolle und durchweg positive Zeit, ich würde auch jederzeit wieder dort arbeiten.

2009 lernte ich dann Markyboy kennen und wir entdeckten sofort eine gemeinsame Leidenschaft: Freizeitparks. Endlich schaffte ich es mal mehrere Parks in einem Jahr zu besuchen und es machte mir einfach nur riesigen Spaß. Stück für Stück überwand ich auch meine Angst vor etwas extremeren Sachen und inzwischen steige ich auch in fast alles ein. Als er dann dieses Forum entdeckte und vorschlug, hier Mitglied zu werden, war ich sofort Feuer und Flamme und seither sitze ich ständig am Lappi, plane Touren, durchforste HPs und Karten auf der Jagd nach noch mehr Adrenalin :D Ich bin also voll und ganz infiziert.
 

Kaddy85

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Bei mir ist es ganz einfach...durch meine Achterbahn bekloppten Eltern ;) DIE SIND SCHULD :D Wir sind seit ich denken kann immer einmal ( wenn möglich mehrmals ) im Jahr in den Park gefahren. Da meine "Alten" unerschrockene Achterbahnfahrer "waren" mussten wir ja immer mit...mussten is gudd... WIR WOLLTEN immer mit... und so ist es dann passiert. Ich muss sagen das bei meiner Schwester und mir das sehr ausgeprägt ist... meine Sis ist sogar noch unerschrockener als ich...sie fährt alles...auch FreeFallTowers die ich in der Regel auslasse.... Mit meinem Männlein hatte ich dann auch endlich einen "würdigen" Partner gefunden der genauso bekloppt ist wie ich...und das ganze geben wir nun an unseren Nachwuchs weiter...hoffentlich werden sie mal genausoooo wie Mum&Dad...
 

Ralf61

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So viel wie ich mich daran zurück erinnern kann, müsste meine erste Achterbahn die Gebirgsbahn im Phantasialand gewesen sein, da hieß sie wohl Bobbahn 1, an andere Achterbahnen vorher kann ich mich eigentlich nicht erinnern. Ich glaube, zu der Zeit gab es hier im Umkreis von ca. 100km, leider keine oder sehr wenig Achterbahnen in Freizeitparks, die man mit der Familie oder eben mit der Klasse, als Schulausflug, besuchen konnte. Da gab es dann eigentlich nur noch den Kirchhellener Märchenwaldund Schloss Beck, die Anfang/Mitte der 70 ´er Jahre keine Achterbahnen hatte :D.
Ab 1977 wurde es dann mit dem Traumland Park etwas besser :D.
 

tööö

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Cooler Thread und lustige Geschichten, macht Spaß, die alle zu lesen. :)

Hier dann mal meine, auch wenn sie nicht allzu spektakulär ist. ;)
In meiner Kindheit war ich oft mit meinen Eltern in Freizeitparks, sei es Europa Park oder auch im Spreepark in Berlin. Jeder Sommerurlaub bestand auch immer aus einem Tagesausflug in einem Freizeitpark. Was natürlich weniger mich, aber mehr meinen Vater und meiner Schwester gefallen hat. Ich bin zwar auch das eine oder andere Fahrgeschäft gefahren, aber die wirklich großen Bahnen habe ich immer gemieden. Sobald ein Looping oder Schraube oder was auch immer drin war, hab ich die Angst bekommen und mich an meine Mutter geklammert. Somit bin ich also immer nur die Kiddiecoaster gefahren.
Eines Tages, dass muss 1996 oder 1997 gewesen sein (ich war ca. 12 Jahre alt), sind wir mit unsere Nachbarsfamilie in den Movie Park gefahren. Dort gab es ja noch die Bahn "Cop Car Chase". Mein Vater ist mit dem einen Sohn von der Nachbarsfamilie diese Bahn gefahren. Ich habe draußen mit den anderen gewartet. Das war mir nichts, wie die Bahn aus dem Dunkeln durch eine Schraube nach draußen fuhr. Nach ca. 1,5h warten, waren wir wieder komplett und mein Vater war begeistert. Ich weiß nicht, was mich damals dazu geritten hat (ich war wirklich ein Schisser), aber ich habe dann meinen Vater mit großen Augen angeschaut und meinte "Ich will auch fahren", davon war er dann zwar wegen der Wartezeit nicht gerade begeistert, aber er hat es dann doch mir zuliebe gemacht. Und seit dem Tag bin ich einfach alles gefahren.

Als ich dann meine ersten eigenen Urlaube geplant habe, habe ich immer versucht, dass irgendein großer Freizeitpark in der Nähe ist. Und als ich dann letztes Jahr einfach mal aus Spaß nach Freizeitparkvereinen gesucht habe (ich hätte echt nicht gedacht, dass es sowas gibt), will ich natürlich auch die ganz großen Bahnen auf der Welt fahren. :D

Soviel zu meiner Geschichte.

Liebe Grüße
Thomas
 

Lumineux

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soviele unterschiedliche Wege, ein Freak zu werden :D

Ich würde mich weniger als Coasterfreak - mehr als Freizeitparkfan bezeichnen.

Egal in welchem Urlaub, wir haben immer irgendeinen Freizeitpark mitgenommen - meine Ma ist nie etwas mitgefahren (heute weiß ich, dass sie das u.a. wegen ihrer Epilepsie gelassen hat), mein Paps ist in jedes noch so schräge Fahrgeschäft eingestiegen. Meine Schwester ist ebenso verrückt, von daher würde ich fast sagen, meine Familie ist einfach Schuld - da geht's mir wie Kaddy ^_^ an die Hängeachterbahnen muss ich mich noch ranarbeiten, aber sonst fahr ich mittlerweile auch einiges mit :)

Ich lass mich gern in eine andere Welt entführen - dafür müssen nicht 5 Achterbahnen einen Park bestücken - Themenfahrten und Flatrides sind auch was Feines love:-) und irgendwie kommt es auf das Gesamtpaket an geheim:-)
 

weckomania

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Hmm...wie war das bei mir? Achja, jetzt weiss ich es wieder :D

Mit 5 oder 6 Jahren fing das bei mir alles auf der Kirmes in Krefeld (da komme ich ursprünglich her) an. Sogar noch mit der alten Wilden Maus aus Holz und dem Break Dancer als Flatride. Die Wilde Maus bezwang ich mit meinem Opa, der selbst heute mit fast 72 Jahren auf der Kirmes noch den PowerTower II mit dem Methusalem Rabatt fährt und wenn er dann mal in einen Freizeitpark kommt, fährt er auch wie gewöhnlich die Coaster mit :)

Break Dancer bzw alles was sich in mehrer verschiedenene Richtungen um die Achse dreht sind und waren nicht so seins:) Deswegen musste meine Mama herhalten. Die war danach fertig mit der Welt, ich wollte nochmal ;)

Den ersten richtigen Coaster den ich gefahren bin war im Phantasialand das Space Center mit 6 oder 7 noch in seiner vollsten Pracht. Gott was hatte ich damals schiss... Aber ich werde diese Bahn in ihrer damaligen Art und die ersten Fahrten wohl niemals vergessen. Das war einfach einmalig als kleiner Pimpf und immer wieder faszinierend. :D

Danach folgten natürlich die Gebirgs- sowie die Grand Canyon Bahn und von da an musste es am liebsten immer was neues oder aufregenderes sein.

Und so liege ich halt heute auch bei meinem Count, bei dem ich wohl noch dieses Jahr inoffiziell bzw offiziell den Vollzug des 100. Coasters melden darf...woohoo rock2:-)

Grundsätzlich bin ich da aber genau wie Lumieux gestrickt Themenfahrten und Flatrides machen genauso wie Coaster das Gesamtpaket aus. Und auch auf der Kirmes habe ich des öfteren meinen Spaß ;-)
 

Coasterjunk

Re-Rider
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Ich wurde erst durch meinen Freund "MorxX" zum Achterbahnfreak.
Vorher konnte ich Achterbahnen nicht allzu gut leiden.
"MorxX" war schon immer ein Achterbahnfreak und als ich dann meine erste Achterbahn
mit Inversionen gefahren bin, konnte ich nicht mehr genug von Achterbahnen bekommen
=> Heute geh ich mit "MorxX" so oft es geht in Freizeitparks und wir labern den ganzen Tag über Achterbahnen
und haben sogar einen Youtube-Kanal über Achterbahnen (ThrillridersTV)
 

MorxX

Stammgast
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Bei mir begann es vorerst damit, dass meine Eltern mit mir und meinem Bruder ins PL gefahren sind. Alle versuchten mich auf mögichst viele Attraktionen zu bekommen. Nach meinem 4. bis 5. Geburtstag war erst mal tote Hose. Als ich dann mit 8 Jahren von meinen Eltern das Computerspiel Rollercoaster Tycoon 3 bekam fing es wieder an. Ich kam jedoch kaum in Freizeitparks, was an meinen genervten Eltern lag. Als ich mich dann mit 11 Jahren über die größeren Freizeitparks in den USA informierte hatte es mich völlig erwischt. Ich konnte nicht mehr genung bekommen und konnte meine Eltern auch ab und zu dazu überreden mit mir ins PL zu fahren. Igendwann ging Ich dann mit meinem Freund "Coasterjunk" in den Walygator Parc. Dieser war dann so begeistert von "The Monster", das auch er zum Achterbahn-Fan wurde. Seitdem komme ich dank ihm und seinen etwas großzügigeren Eltern öfter in Freizeitparks.

DANKE!
 
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MaLo

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Bei mir war die Faszination zuerst da - vor der realen Erfahrung.

Als Kind war ich von allem angetan, was sich auf einer fest geführten Strecke bewegte: Straßenbahnen, Eisenbahnen, Seilbahnen, Sessellifte. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit musste ich einfach einsteigen. Die Geschwindigkeit oder Höhe war noch nicht maßgebend. Allein der Anblick der Technik (zB sich drehende Räder und Stahlseile bei einem Sessellift, die dazugehörenden Geräusche,...) faszinierte mich schon.

In unserer Stadt in Österreich gab (und gibt es) leider keinen Freizeitpark, also wurde ich erst zufällig mit ca. 5 oder 6 Jahren während einer Busfahrt auf so einen Park aufmerksam. Ich war sofort gebannt von den blinkenden Fahrgeschäften und war damals richtig verzweifelt, dass wir nicht ausstiegen und ich nicht in den Park durfte.

Im Grundschulalter hatte ich mehr Glück: Ab und zu gab es eine Messe, bei der auch eine kleine Wurmbahn aufgestellt war. Mein Opa und mein Vater waren die Ersten, mit denen ich diesen "Lindwurm" reiten durfte und das war für mich damals einfach die Erfüllung eines Herzenswunsches.

Als Jugendlicher war ich dann mit ein paar Freunden und Freundinnen in Wien und fuhr auf dem Prater mit meinen ersten richtigen Achterbahnen. Da war eine relativ schnelle Bahn dabei mit einem durchgehenden Bügel und meine sehr übergewichtige Mitfahrerin quetschte mich fast aus dem Wagen. (Zumindest kam mir das so vor). Irgendwie war die Vorstellung besser gewesen als das (dieses) reale Erlebnis.

Anfang 20 war ich mit ein paar Bekannten in Deutschland und wir machten einen Abstecher ins Phantasialand. Dort genoss ich die Atmosphäre eines richtigen Themenparks, alle Fahrten und insbesondere die damaligen Achterbahnen (Space Center im Finstern mit diesen Blitzen, die zwei später abgebrannten Bahnen: Gebirgsbahn und Grand Canyon Bahn) und natürlich die Michael Jackson Thrill Ride (Colorado Adventure) sehr. Ich fuhr mit letzterer 11 Mal hintereinander.

Lange hatte ich dann weder Zeit noch das nötige Kleingeld um die (von Graz doch weit entfernten) Parks zu besuchen. Mit meiner damaligen Freundin (und heutigen Frau) fuhr ich dann 2004 nach Mirabilandia und (unter anderem) mit der mittlerweile stillgelegten Sierra Tonante. Für sie (leider) ein Schock, für mich der absolute Thrill und ein Glücksgefühl sondergleichen.

Dann war wieder lange Flaute, aber dafür beschäftigte ich mich relativ intensiv mit RCT3.

Heuer waren meine Frau und ich Urlaub am Gardasee und natürlich auch 2 Tage im Gardaland. Von Freizeitparks ist sie genauso begeistert wie ich, aber mit den Achterbahnen will sie es langsam angehen. Ich muss mich sehr zurückhalten, darf sie keinesfalls (wieder) drängen. Ich hingegen fühle mich bei Raptor und Co. wie im Paradies. Die Erfüllung eines lang gehegten Traumes hat immer besondere Qualitäten. Heute Abend geht´s wieder ab nach Italien, wir fahren nochmals ins Gardaland, haben zwei Kinder mit, und wer weiß, vielleicht springt der Funke über und meine Frau teilt schon bald meine Leidenschaft! Mit der Mammut könnte das eventuell gelingen!:rolleyes:

Die vielen großen und kleineren Parks, die mir (uns) noch bevorstehen warten schon. Und ich kann es kaum erwarten, all die wunderbaren Bahnen kennen zu lernen!
 

Coaster_Friend92

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Das ist hier ja echt interessant und nun werd ich meine Geschichte auch mal Preis geben... :D

Alles fing damal im Hansapark an...
Als ich noch oben in Rostock lebte sind meine Eltern mit meinen Großeltern, mir und meiner großen Schwester in den Hansapark gefahren... ich war damals 3 Jahre alt und sah den Super Splash. Mein Vater nahm mich mit rein, weil ich ihn so lange genervt hatte das ich mit will und wir fuhren einmal mit meiner Mutter eine Runde. Meine große Schwester hatte Angst und blieb somit bei meinen Großeltern unten und schaute zu.
Die Fahrt begang richtig schön ruhig und ich genoss die aussicht oben bis wir am Buckel ankamen. Diese Abfahrt war für mich damals sehr heftig und ich hebte sogar etwas ab im Boot bei dem Hügel ín der Abfahrt drinne. Meine Mutter schrie total und schrie meinen Vater an er solle mich festhalten da ich einen ganzschönen Satz machte... als wir unten ankamen war ich wie geschockt und rief "Nochmal" :D . Da war es eigentlich schon um mich geschehen.
Nach 6 Jahren fuhren wir wieder mal in den Park und dieses mal ging es für mich auf die Crazy Mine, Nessi, Fliegender Hai und alles andere auch bis auf Monte Zuma... der war mir noch etwas zu hoch mit 9 Jahren.

Und mit 13 ging es dann in den Europapark und das auch noch 2Tage lang. Ein Traum wurde wahr. Ich bin alles gefahren und habe auch schon Wochen lang vor dem besuch meine Körpergröße immer wieder nachgemessen. Als es denn soweit war, hatte ich meine gewollten 140cm zum glück erreicht und konnte ohne Bedenken in den Park gehen.
Nach dem es mit Schweizer Bobbahn und MatterhornBlitz los ging steigerten meine Schwester und ich uns dann mit Euromir und -sat, Poseidon und Atlantica... danach standen wir dann vorm Silverstar und ich zögerte noch etwas weil cih echt Respeckt vor ihm hatte. Meine schwester zerte mich rein und ich wurde zum Messen rausgezogen.
Ich war total augeregt und hätte nicht gewusst wie ich reagieren sollte wenn ich nicht rein dürfte aber ich hatte genau unter die Messlatte gepasst, hatte also genau 140cm. Ein Glücksgefühl kam auf und da an diesem Tag nicht so viel los war zerte ich meine Schwester nun auch in die 1.Reihe ;)
Beim First Drop bekam ich keine Luft mehr und seit dieser geilen abfahrt bin ich süchtig nach Coastern.

Auf Volksfesten bin ich schon von Anfang an alles gefahren was ich durfte... da hatte ich nie Schiss ;)

Und erst seit ich meinen Führerschein habe kann ich meine Leidenschafft richtig ausleben und mit Euch Coasterfriends sogar noch mehr und nicht alleine. anb:-)

So das war es mal von mir...:cool:

Gruß Danny
 

Mister_Sir

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Ich setzte meinen Grundstein zum Coasterfan im EP:

Ich war auch schon als ich kleiner war ein paar mal im EP und bin dort nur die kleineren bahnen wie bobbahn und wildwasserbahn gefahren, da ich mich die große sachen nicht getraut habe. meine bruder konnte mich dann dazu bewegen alles bis auf den silverstar zu fahren. ein coasterfriend war ich dann aber noch lange nicht. erst als ich am musikcamp im europapark teilnahm. die ganze gruppe ging zunächst in den silverstar und ich hatte keine andere wahl als mitzugehen, weil ich nicht als angsthase dastehen wolte...seit dem tag habe ich den europapark regelrecht gefeiert! Als ich dann im Holiday Park die GeForce und vorallem den Free Fall Tower (mit viel überwindung) gefahren bin, hatte ich nicht mehr diese angst vor achterbahnen, dennoch aber respekt vor größeren anlagen...Von da an habe ich viel im Internet über achterbahnen gelesen (auch öfters auf dieser seite) und wurde mehr und mehr zum Fan, weshalb ich mich dann auch hier angemeldet habe um auch im forum mit zu diskutieren...

Gruß Markus
 

Colossos1904

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Bei mir war es auch so ging auch ziemlich schnell ich war als Kind sehr oft im Phantasialand und wollte immer die Gebirgsbahn fahren aber leider war ich noch zu klein.:eek: Naja als ich dann durfte wollte ich nie weil ich Angst hatte warum weiß ich auch nicht mehr. Naja paar Monate Später es ging in den Sommer und waren da keine Wartezeiten und ich wollte dann noch mal also mit meinen Eltern rein in die gute Stube und es ging los. Und nach der Fahrt wollte ich immer weiter fahren. Somit legte ich den Grundstein für meine Achterbahn Leidenschaft im Phantasialand auf der Gebirgsbahn. Danach kamen alle anderen Rides und Space Center wollte ich nie fahren weil es Dunkel war somit bin ich Space Center nie Gefahren.k:-)
 

Conny

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Mein Vater kaufte mir als ich noch recht klein war das PC Spiel "Rollercoaster Tycoon 1", ich saß stundenlang daran und immer wenn es ging, mich faszinierten diese Achterbahnen so sehr! Natürlich wollte ich sie dann auch in echt fahren und so mussten meine Eltern ständig mit mir in den Prater fahren :D.
2008 war ich dann endlich alt genug um alleine wegfahren zu dürfen und dann kam auch schon der erste EP besuch dran, bis dahin musste ich mit Volksfest und Prater auskommen.
Nach dem EP Besuch war es dann endgültig um mich gestehen, Universal vertiefte das ganze, seitdem bin ich komplett süchtig, mehr davon, bitte!
 

mr_samuel_1992

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Wie wurde ich zum Achterbahnfreak? Gar nicht. Die Frage lässt sich gar nicht beantworten, denn in Wirklichkeit bin ich keiner. Ich bin eine Person, die sehr viele Hobbies hat, unter anderem auch Freizeitparks zu besuchen. Natürlich ist es ein sehr spezielles Hobby diverse Achterbahnen zu fahren (und nebenbei auch zu zählen), doch als Freak würde ich mich (noch) nicht bezeichnen. Dafür bin ich einfach viel zu wenig gefahren und besuche im Gegensatz zu vielen anderen im Forum relativ selten Freizeitparks. Wie wurde ich also zum Achterbahnliebhaber?

So wie bei vielen anderen fing es mit Rollercoaster Tycoon 1 an. Das Spiel hat mich einfach mitgerissen. Ich fand es so faszinierend, wie man ein eigenes Freizeitparkuniversum selbst kreieren kann. Ich bekam Interesse daran zu sehen, wie sich reale Freizeitparks entwickeln und habe mich in diversen Foren umgeschaut. Dabei musste ich auch den ein oder anderen Park besuchen. Mein Schlüsselerlebnis, welches ich noch zu gut in Erinnerung habe, ist Colossos. Der First Drop hat mich so mitgerissen. Das Gefühl war unbeschreiblich. Ich bekam Lust auf mehr und mehr. Deshalb fand ich es immer spannender in Foren mitzulesen, wo was neues hinkommt. Das ist heute immernoch so, sonst wäre ich nicht hier.

Es gibt Hobbies im Leben, die hat man nur für eine bestimmte Zeit. Doch wenn es um Achterbahnen geht, erscheint es mir als ein langfristiges Hobby, so wie beispielsweise bei Filmen. Entweder man interessiert sich sehr für Filme und verfolgt die neuesten das Leben lang, oder halt nicht. Ich denke, dass es bei Achterbahnen fast genauso ist und freue mich, diese geniale Community gefunden zu haben.
 
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